Skriptdateibasierte Befehlsverarbeitung Handbuch

Skriptdateibasierte Befehlsverarbeitung 
Datenträgerverwaltungsfunktionen

assign drive letter

Weist dem gewünschten Laufwerk einen Laufwerksbuchstaben zu oder ändert diesen.

Parameter

  • driveletter_to_set
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }
Hinweis
Der Laufwerksbuchstabe des aktuellen Systemvolumes und des Startvolumes kann nicht geändert werden.

Für einen Computer sind maximal 26 Laufwerksbuchstaben zulässig. Die Laufwerksbuchstaben A und B sind für Diskettenlaufwerke reserviert. Diese Buchstaben können jedoch Wechselmedienlaufwerken zugewiesen werden, wenn der Computer kein Diskettenlaufwerk aufweist.

Beispiel
<command name="assign drive letter">
<drivenumber>2</drivenumber>
<begin>32256</begin>
<driveletter_to_set>X</driveletter_to_set>
</command>

chckdsk

Befehl zur Prüfung von Datenträgern auf Probleme. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, erkannte Probleme zu beheben.

Parameter

  • correct_errors
  • verbose
  • check_only_if_dirty
  • locates_bad_sectors_recover_readable_information
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin | system_volume | data_volumes}
Hinweis
Möglicherweise benötigt dieser Befehl sehr viel Zeit für die Ausführung. Dies hängt von der Anzahl der Dateien und Ordner, der Größe des Datenträgers, der Datenträgerleistung und den verfügbaren Systemressourcen, wie beispielsweise Prozessor und Speicher, ab.

Beispiel
<command name="checkdisk">
<driveletter>E</driveletter>
<correct_errors>no</correct_errors>
<verbose>yes</verbose>
<check_only_if_dirty>no</check_only_if_dirty>
<locates_bad_sectors_recover_readable_information>no
</locates_bad_sectors_recover_readable_information>
</command>

clear disk

Entfernt alle Partitions- oder Volumeformatierungen von dem gewählten Datenträger.

Parameter

  • { devicename | drivenumber | serialnumber}
  • [ is_superfloppy ]
Hinweis
Alle Laufwerke des Datenträgers werden gelöscht.

Beispiel
<command name="clear drive">
<drivenumber>1</drivenumber | serialnumber>
<is_superfloppy>no</is_superfloppy>
</command>

create mirrored volume

Legt ein "gespiegeltes Volume", ein so genanntes "mirrored volume" an.

Parameter

  • size
  • { devicename_one | drivenumber_one | serialnumber_one}
  • { devicename_two | drivenumber_two | serialnumber_two}
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
Die Funktionalität zum Erstellen eines gespiegelten Volumes ist abhängig vom aktuell installierten und aktivierten Betriebssystem vorhanden.

Zum Erstellen eines gespiegelten Volumes werden zwei dynamische Datenträger benötigt.

Es ist möglich, ein vorhandenes einfaches Volume zu spiegeln.

Gespiegelte Volumes sind fehlertolerant und verwenden RAID-1. Durch das Erstellen von zwei identischen Kopien eines Volumes ist die Redundanz gewährleistet.

Es ist nicht möglich, die gespiegelten Volumes zu erweitern oder in Stripesetvolumes zu konvertieren.

Beide Kopien (Spiegelungen) des gespiegelten Volumes verwenden den gleichen Laufwerksbuchstaben.

Sie können ein Betriebssystem nur auf einem einfachen oder einem gespiegelten dynamischen Volume installieren. Für dieses Volume müssen Einträge in der Partitionstabelle vorhanden sein. Dies bedeutet, dass diese Volumes System- oder Startvolumes waren).

Beispiel
<command name="create mirrored volume">
<drivenumber_one>2</drivenumber_one>
<drivenumber_two>3</drivenumber_two>
<size>8589934592</size>
<driveletter_to_set>M</driveletter_to_set>
</command>

create RAID5 volume

Erstellt ein RAID-5-Volume mit mindestens drei angegebenen dynamischen Datenträgern.

Parameter

  • RAID5_column_size
  • size
  • { devicename | drivenumber | serialnumber} ...
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
In Abhängigkeit vom aktuell installierten und aktivierten Betriebssystem kann ein gespiegeltes Volume erstellt werden.

Zum Erstellen eines RAID-5-Volumes werden mindestens drei dynamische Datenträger benötigt.

Mit einem RAID-5-Volume erzielen Sie Fehlertoleranzen. Hierbei wird lediglich ein zusätzlicher Datenträger für das Volume benötigt. Wenn Sie z. B. drei Datenträger mit einer Kapazität von je 10 GB verwenden, um ein RAID-5-Volume zu erstellen, umfasst das Volume insgesamt 20 GB. Der verbleibende Speicherplatz von 10 GB wird für die Parität genutzt.

RAID-5-Volumes können weder erweitert noch gespiegelt werden.

Beispiel
<command name="create RAID5 volume">
<drivenumber>2</drivenumber>
<drivenumber>3</drivenumber>
<drivenumber>4</drivenumber>
<size>8589934592</size>
<RAID5_column_size>8589934592</RAID5_column_size>
<driveletter_to_set>R</driveletter_to_set>
</command>

create simple volume

Erstellt ein einfaches Volume.

Parameter

  • { devicename | drivenumber | serialnumber }
  • { size | complete_region_size | remaining_range | part_of_disk_size }
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
Sie können einfache Volumes können nur auf dynamischen Datenträgern erstellen.

Einfache Volumes sind nicht fehlertolerant.

Sie können ein Betriebssystem nur auf einem einfachen oder einem gespiegelten dynamischen Volume installieren. Für dieses Volume müssen Einträge in der Partitionstabelle vorhanden sein. Dies bedeutet, dass diese Volumes System- oder Startvolumes waren).

Beispiel
<command name="create simple volume">
<drivenumber>2</drivenumber>
<size>5368709120</size>
<driveletter_to_set>S</driveletter_to_set>
</command>

create spanned volume

Erstellt ein Spanned – Volume, bzw. ein übergreifendes Volume.

Parameter

  • size
  • { devicename | drivenumber | serialnumber }
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
Sie können übergreifende Volumes nur auf dynamischen Datenträgern erstellen.

Zum Erstellen eines übergreifenden Volumes werden mindestens zwei dynamische Datenträger benötigt.

Ein übergreifendes Volume kann auf bis zu 32 dynamische Datenträger erweitert werden.

Es ist nicht möglich, übergreifende Volumes zu spiegeln oder in Stripesetvolumes zu konvertieren.

Übergreifende Volumes sind nicht fehlertolerant.

Beispiel
<command name="create spanned volume">
<size>5368709120</size>
<drivenumber>2</drivenumber>
<size>2684354560</size>
<drivenumber>3</drivenumber>
<size>2684354560</size>
<driveletter_to_set>S</driveletter_to_set>
</command>

create striped volume

Erstellt ein Stripesetvolume mit mindestens zwei angegebenen dynamischen Datenträgern.

Parameter

  • size
  • { devicename_one | drivenumber_one | serialnumber_one}
  • { devicename_two | drivenumber_two | serialnumber_two}
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
Zum Erstellen eines Stripesetvolumes werden mindestens zwei dynamische Datenträger benötigt. Ein Stripesetvolume kann auf bis zu 32 Datenträgern erstellt werden.

Stripesetvolumes sind nicht fehlertolerant und können weder erweitert noch gespiegelt werden.

Beispiel
<command name="create striped volume">
<drivenumber_one>2</drivenumber_one>
<drivenumber_two>3</drivenumber_two>
<size>8589934592</size>
<driveletter_to_set>S</driveletter_to_set>
</command>

create partition

Erstellt auf einem Basisdatenträger eine Partition.

Parameter

  • { devicename | drivenumber | serialnumber | begin }
  • { size | complete_region_size | remaining_range | part_of_disk_size }
  • [ format ]
  • { NTFS | FAT16 | FAT32 | huge | extended }
  • [ label ]
  • [ no_alignment | default_windows_alignment | chs_alignment ]
  • [ driveletter_to_set ]
Hinweis
Primäre Partitionen, erweiterte Partitionen und logische Laufwerke können nur auf Basisdatenträgern angelegt werden.

Auf Datenträgern vom Typ MBR (Master Boot Record) können Sie wahlweise bis zu vier primäre Partitionen erstellen oder drei primäre Partitionen und eine erweiterte Partition.

Auf Datenträgern vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) können Sie bis zu 128 primäre Partitionen erstellen.

Beispiel
<command name="create partition">
<drivenumber>1</drivenumber>
<begin>8595417600</begin>
<size>2147483648</size>
<huge>yes</huge>
<default_windows_alignment>yes
</default_windows_alignment>
</command>

delete partition

Löscht auf einem Basisdatenträger die gewählte Partition.

Parameter

  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }

Hinweis

Wichtig!
Beim Löschen einer Partition gehen alle Daten auf der gelöschten Partition oder dem gelöschten logischen Laufwerk verloren.

Wichtig!
Gelöschte Partitionen oder logische Laufwerke können nicht wiederhergestellt werden.

Das Systemvolume, das Startvolume sowie jedes Volume, auf dem sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.

Eine erweiterte Partition kann nur gelöscht werden, wenn sie leer ist.

Alle logischen Laufwerke in einer erweiterten Partition müssen gelöscht werden, bevor die erweiterte Partition gelöscht werden kann.

Beispiel
<command name="delete partition">
<driveletter>G</driveletter>
</command>

delete volume

Löscht das gewählte Volume.

Parameter

  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }

Hinweis

Wichtig!
Gehen Sie beim Löschen eines Volumes mit äußerster Sorgfalt vor. Wenn Sie ein einfaches Volume, ein übergreifendes Volume, ein Stripesetvolume, ein gespiegeltes Volume oder ein RAID-5-Volume löschen, werden sowohl alle Daten auf dem Volume als auch das Volume selbst gelöscht.

Wichtig!
Gelöschte Volumes können nicht wiederhergestellt werden.

Das Systemvolume, das Startvolume sowie jedes Volume, auf dem sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.

Beispiel
<command name="delete volume">
<driveletter>S</driveletter>
</command>

disconnect network drive

Trennen einer bestehenden Verbindung des Computers mit einer freigegebenen Ressource.

Parameter

  • localname
Hinweis
Es wird versucht die Verbindung zu dieser Ressource mit höchster Priorität zu entfernen, d.h. alle Verknüpfungen und Verwendungen von Dateien und/oder Ordnern von dieser Ressource werden ungültig.

Beispiel
<command name="disconnect network drive">
<localname>Z</localname>
</command>

fill disk sectors

Überschreibt Sektoren eines Datenträgers, eines Bereiches eines Datenträgers, einer Partition oder eines Volumes mit einem spezifischen Wert.

Parameter

  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin | data_volumes}
  • [ value_to_fill ]

Hinweise

Wichtig!
Alle Daten in diesem Bereich werden unwiederbringlich zerstört. Wenn eine Region ausgewählt wurde, welche mit einer Partition oder einem Volume verknüpft war, sind die Daten auf der Partition bzw. dem Volume zerstört. Bei der Auswahl einer ganzen Festplatte sind alle mit dieser Festplatte verknüpften Objekte, Partitionen/Volumes mit zugehörigen Daten gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden.

Beispiel
<command name="fill disk sectors">
<drivenumber>1</drivenumber>
<value_to_fill>0</value_to_fill>
</command>
<command name="fill disk sectors">
<driveletter>F</driveletter>
<value_to_fill>0</value_to_fill>
</command>

format

Formatiert einen Datenträger für die Verwendung von Windows.

Parameter

  • quickformat
  • enable_compression
  • force_dismount
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }
  • { NTFS | FAT16 | FAT32 }
  • [ allocation_unit_size ]
  • [ label ]
Hinweis
Es ist nicht möglich, die aktuelle Systempartition oder die Startpartition zu formatieren.

Die Komprimierung wird nur bei NTFS-Volumes unterstützt.

Mit der Schnellformatierung werden alle Dateien vom Datenträger entfernt; der Datenträger wird jedoch nicht auf fehlerhafte Sektoren überprüft.

Beispiel
<command name="format">
<driveletter>G</driveletter>
<quickformat>yes</quickformat>
<enable_compression>no</enable_compression>
<force_dismount>yes</force_dismount>
<NTFS>yes</NTFS>
</command>

grow partition

Erweitert die gewählte Partition um den nachfolgenden, nicht reservierten Speicherplatz, auf demselben Datenträger. Darüber hinaus muss er auf die Partition folgen (d.h. eine höhere Sektornummer aufweisen).

Parameter

  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }
  • { size | remaining_range | part_of_disk_size }
Hinweis
Wenn die Partition zuvor mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, wird das Dateisystem automatisch so erweitert, dass die größere Partition belegt wird. Ein Datenverlust tritt nicht auf.

Wenn die Partition zuvor mit einem anderen als dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, schlägt der Befehl fehl, und an der Partition wird keine Änderung vorgenommen.

Es ist nicht möglich, die aktuellen System- oder Startpartitionen zu erweitern.

Beispiel
<command name="grow partition">
<driveletter>G</driveletter>
<size>52428800</size>
</command>

grow volume

Mithilfe dieses Befehls können Sie ein vorhandenes Volume um neu erstellten Speicherplatz erweitern. Dabei wird das das gewählte Volume um den nachfolgenden, nicht reservierten Speicherplatz erweitert. Ein dynamisches einfaches oder übergreifendes Volume kann um jeden freien Speicherplatz auf einem beliebigen dynamischen Datenträger erweitert werden.

Parameter

  • size
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }
Hinweise
Ein Volume kann nur dann erweitert werden, wenn das betreffende Volume kein Dateisystem aufweist oder mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde. Volumes, die mit FAT oder FAT32 formatiert wurden, können nicht erweitert werden.

Es ist nicht möglich, die aktuellen System- oder Startpartitionen zu erweitern.

Einfache oder erweiterte Volumes, die keine System- oder Startvolumes sind, können erweitert werden, vorausgesetzt es ist ausreichend freier Speicherplatz vorhanden. Dazu zählen Volumes, die als dynamische Volumes oder als Basisvolumes erstellt und dann in dynamische Volumes konvertiert werden.

Es ist nicht möglich, Stripesetvolumes, gespiegelte Volumes oder RAID-5-Volumes zu erweitern.

Es ist möglich, ein einfaches Volume auf mehrere dynamische Datenträger zu erweitern. Auf diese Weise erhalten Sie ein übergreifendes Volume. Es ist nicht möglich, übergreifende Volumes zu spiegeln oder in Stripesetvolumes zu konvertieren.

Wenn Sie ein übergreifendes Volume erweitern, können keine Bestandteile davon gelöscht werden, ohne das gesamte übergreifende Volume zu löschen.

Beispiel
<command name="grow partition">
<driveletter>J</driveletter>
<size>-52428800</size>
</command>

initialized storage devices

Definition der zur Ermittlung und Anzeige bereitgestellten Datenträger.

Parameter

  • { default_devices | all_devices | disk_devices | cddvd_devices | floppy_devices }
Hinweis
Wenn eine bestimmte Datenträgergruppe eingestellt und aktiviert wurde, sind Laufwerke anderer Datenträgergruppen nicht erkenn- und ansprechbar.

Beispiel
<command name="initialized storage devices">
<disk_devices>yes</disk_devices>
</command>

initialize disk

Initialisieren eines Datenträgers zu der gewünschten Datenträgerart.

Parameter

  • { devicename | drivenumber | serialnumber}
  • { basic_disk | gpt_disk | dynamic_disk }
Hinweis
Parameter "basic_disk":
Der Datenträger muss leer sein, damit er in einen dynamischen Datenträger konvertieren werden kann. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.

Parameter "dynamic_disk":
Alle auf dem Datenträger vorhandenen Partitionen werden in einfache Volumes konvertiert.

Beispiel
<command name="initialize disk">
<drive_number>1</drive_number>
<basic_disk>yes</basic_disk>
</command>

map network drive

Verbindet einen Computer mit einer freigegebenen Ressource.

Parameter

  • remotename
  • [ localname ]
  • [ username ]
  • [ password ]

Beispiel
<command name="map network drive">
<remotename>servershare</remotename>
<localname>Z</localname>
</command>

rescan disks

Erneutes Einlesen der initialisierten Laufwerke. Unter Anderem benötigen Sie diesen Befehl zur Suche nach neuen Datenträgern, die eventuell dem Rechner hinzugefügt wurden.

Parameter
(Keine Parameter)

Beispiel
<command name="rescan disks"></command>

restart

Führt einen Neustart des Computers aus.

Parameter
(Keine Parameter)

Hinweis
Alle nicht gespeicherten Daten und Dokumente gehen verloren.

Beispiel
<command name="restart"></command>

set partition active

Auf Basisdatenträgern wird hierdurch die Partition als aktiv gekennzeichnet. Dadurch wird dem Basic Input/Output System (BIOS) bzw. der EFI (Extensible Firmware Interface) mitgeteilt, dass die Partition oder das Volume eine gültige Systempartition oder ein Systemvolume ist.

Parameter

  • set_active
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }
Hinweis
Ein logisches Laufwerk kann nicht als aktive Partition markiert werden.

Nur eine Partition auf einem Datenträger vom Typ MBR-Basisdatenträger kann als aktiv markiert werden.

Auf einem Computer ist pro Datenträger nur eine aktive Partition möglich.

Durch das Ändern oder Löschen einer aktiven Partition kann es sein, dass der Computer nicht mehr startet.

In der Regel werden die Partitionen mit den Start- und Betriebssystemdateien als System- bzw. Startpartition bezeichnet.

Die Systempartition muss eine primäre Partition sein, die für den Start als aktiv markiert ist. Sie muss sich auf dem Datenträger befinden, auf den der Computer beim Systemstart zugreift. Es kann immer nur jeweils eine aktive Systempartition auf einem Datenträger vorhanden sein. Es sind mehrere Basisdatenträger möglich, die jeweils eine aktive Partition aufweisen können. Der Computer wird jedoch nur von einem bestimmten Datenträger gestartet. Falls Sie ein anderes Betriebssystem verwenden möchten, müssen Sie die jeweilige Systempartition zuerst als aktiv kennzeichnen, bevor Sie den Computer neu starten.

Die Systempartition kann nie Bestandteil eines Stripesetvolumes, eines übergreifender Volumes oder eines RAID-5-Volumes sein.

Ein vorhandenes dynamisches Volume kann nicht als aktive Partition markiert werden. Sie können jedoch einen Basisdatenträger, auf dem sich die aktive Partition befindet, in einen dynamischen Datenträger konvertieren. Nach erfolgter Konvertierung des Datenträgers wird die Partition zu einem einfachen, aktiven Volume. Wenn die aktive Partition nicht die aktuelle System- oder Startpartition ist, wird sie zu einem einfachem Volume und verliert den Eintrag in der Partitionstabelle. Die Partition kann deshalb auch nicht mehr aktiv sein.

Beispiel
<command name="set partition active">
<drivenumber>1</drivenumber>
<begin>32256</begin>
<set_active>false</set_active>
</command>

set volumelabel

Zuweisen oder umsetzen der Laufwerksbezeichnung, einer Partition oder eines Volumes.

Parameter

  • label
  • { devicename | driveletter | drivenumber | serialnumber | begin }

Beispiel
<command name="set volumelabel">
<devicename>DeviceHarddiskVolume3</devicename>
<label>Datenpartition</label>
</command>

shutdown

Herunterfahren des Computers.

Parameter
(Keine Parameter)

Hinweis
Alle nicht gespeicherten Daten und Dokumente gehen verloren.

Beispiel
<command name="shutdown"></command>